Aufruf zum Protest gegen „Islamischen Friedenskongreß“ des Hasspredigers Pierre Vogel

Der direkt gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Honka ruft alle friedliebenden Menschen – gleich welchen Glaubens – zum friedlichen Protest gegen den geplanten „Islamischen Friedenskongreß“ in Frankfurt auf. „Es ist für eine aufgeklärte und moderne Zivilgesellschaft unerträglich, wenn ein radikaler salafistischer Hassprediger unter Ausnutzung von Demonstrations- und Religionsfreiheit mitten in Frankfurt eine seiner Missionierungsaktionen mit radikalen religiösen Positionen durchführt“, erklärt der Abgeordnete, der auch Rechtspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist.


Hartmut Honka: „Wir können es uns nicht leisten, dass immer mehr Muslime in rückwärtsgewandte Parallelgesellschaften entgleiten. Ziel muss es sein, dass sich in Deutschland ein toleranter, moderner und der Zukunft zugewandter Islam entwickeln kann.“ Dass der Salafismus nicht für diese Zukunft steht, machen in den Augen von Hartmut Honka besonders die im Frühjahr gegen seinen Landtagskollegen Ismail Tipi geäußerten Drohungen deutlich. Ismail Tipi, ebenfalls Landtagsabgeordneter der CDU aus dem Kreis Offenbach, war über ein Internetportal von extremistischen Salafisten bedroht worden. Diese Extremisten riefen dazu auf, Tipi zu verfolgen und umzubringen. „Die Islamisten sind eine Bedrohung der säkularen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Gerade die Säkularität unserer Gesellschaft ist ein wesentlicher Pfeiler des friedlichen Zusammenlebens der Kulturen in unserem Land“, so Hartmut Honka.

Der gerade erst veröffentlichte Bericht des hessischen Verfassungsschutzes für das Jahr 2012 zeige sehr deutlich, dass die Anhänger des Salafismus nicht nur ihre religiöse, sondern ihre gesamte Lebensführung ausschließlich und buchstabengetreu an den Vorgaben des Koran und der Sunna ausrichten. Da sie zudem davon ausgehen, dass sie die Einzigen sind, die den „wahren Willen“ Allahs erkennen, lehnen sie jegliche Normen und Handlungsweisen kategorisch ab, die sich nicht aus Koran und Sunna ableiten lassen. „Die Grundlage des Zusammenlebens der Menschen in unserem Land ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die auf ihm beruhenden Gesetze. Wer dies nicht anerkennt, kann auf Dauer kein Teil unserer Gesellschaft sein. Wer zwar die im Grundgesetz niedergeschriebenen Grundrechte in Anspruch nehmen möchte und diese zugleich nicht anerkennt, muss auf den Widerstand aller friedlichen Menschen in unserem Land treffen“, so Hartmut Honka.

Mit Ihrer Drohung gegen einen freigewählten Abgeordnete haben die radikalen Islamisten im Frühjahr eine Grenze überschritten. Der Islamismus zeigt wieder einmal, dass er nicht bereit ist, die Spielregeln und Gesetze unserer Gesellschaft zu akzeptieren. Der CDU-Abgeordneten empfiehlt in diesem Zusammenhang den Besuch in der am gestrigen Mittwoch eröffneten Ausstellung „Die missbrauchte Religion – Islamisten in Deutschland“ im Landschaftsmuseum Seligenstadt. Die Ausstellung, welche vom Bundesamt für Verfassungsschutz gestaltet wurde, zeigt die Widersprüche des Islamismus zu unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung auf. Hartmut Honka abschließend: „Eines muss klar sein: Islamismus ist nicht dem Islam gleichzusetzen. Es gibt sehr viele moderne, aufgeklärte und absolut friedliche Muslime in unserem Land. Mit ihnen gemeinsam müssen wir Pierre Vogel und seinen Anhängern in Frankfurt zeigen, dass für religiösen Fanatismus in unserer Gesellschaft kein Platz ist. Wenn man dann noch aktuelle politische und geschellschaftspolitische Themen wie die Euro-Krise, die Gleichstellung von Mann und Frau oder die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften betrachtet wird deutlich, dass eine allgemeine Lebensführung auf Basis einer archaischen Weltauffassung einfach nicht funktioniert.“

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