Aufruf zum Widerstand gegen Hassprediger Pierre Vogel und Sven Lau

Der direktgewählte CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Honka ruft alle friedliebenden Menschen – gleich welchen Glaubens – zum friedlichen Protest gegen den geplanten Auftritt der beiden Hassprediger Pierre Vogel und Sven Lau in wenigen Tagen in Offenbach auf. „Es ist für eine aufgeklärte und moderne Zivilgesellschaft unerträglich, wenn radikale salafistische Hassprediger unter Ausnutzung von Demonstrations- und Religionsfreiheit mitten in Offenbach Missionierungsaktionen mit radikalen religiösen Positionen durchführen“, erklärt der Abgeordnete, der auch Rechtspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist.

Hartmut Honka: „Gerade in den letzten Wochen mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Jugendliche aus hessischen Städten in den Bürgerkrieg nach Syrien reisen. So sind nach aktuellen Berichten mindestens vier junge Männer aus Frankfurt mit Kontakten zur salafistischen Szene in Syrien zu Tode kommen. Andere kommen zurück und gelten hier als „tickende Zeitbomben“, erst recht seit dem Attentat in Brüssel. Wir können es uns nicht leisten, dass immer mehr Muslime in rückwärtsgewandte Parallelgesellschaften entgleiten. Ziel muss es sein, dass sich in Deutschland ein toleranter, moderner und der Zukunft zugewandter Islam entwickeln kann. Im Gegensatz dazu sind Islamisten eine Bedrohung der säkularen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Dabei ist gerade die Säkularität unserer Gesellschaft ein wesentlicher Pfeiler des friedlichen Zusammenlebens der Kulturen in unserem Land.“

Der CDU-Politiker warnte zugleich vor einer Gleichsetzung von Islamismus und Islam. Es gebe sehr viele moderne, aufgeklärte und absolut friedliche Muslime in unserem Land. Mit ihnen gemeinsam müsse unsere Gesellschaft Hasspredigern wie Pierre Vogel und Sven Lau sowie deren Anhängern zeigen, dass für religiösen Fanatismus in unserer Gesellschaft kein Platz ist. „Wenn wie neulich in Frankfurt Menschen mit Kleidungsstücken mit dem Symbol der Terrororganisation ISIS – Islamischer Staat im Irak und Syrien auftauchen, muss unsere Gesellschaft aufpassen. Für Gewalt und dessen Verherrlichung darf es in einer freiheitlichen Gesellschaft keinen Raum geben. Zu welch geradezu absurden Situationen falsch verstandene Toleranz führt, mussten wir erst vor kurzem in Frankfurt erleben, als nach einem Übergriff radikaler Jugendlicher auf eine Mitarbeiterin ein Jugendzentrum für mehrere Wochen geschlossen wurde. Unsere ganze Gesellschaft muss quer durch alle Parteien, Religionen und sonstigen gesellschaftlichen Gruppen gegen solche Kräfte zusammenstehen“, so Hartmut Honka.

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