Hartmut Honka kritisiert die stellvertretende Vorsitzende des Kreisausländerbeirates Zahide Demiral

Der direktgewählte Landtagsabgeordnete Hartmut Honka kritisiert die Aussagen der stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisausländerbeirates Zahide Demiral in der Frankfurter Rundschau vom 11. August zu den Folgen des gescheiterten Putschs in der Türkei. „Mich haben die Aussagen von Frau Demiral geschockt. Wie kann man angesichts der Nachrichten aus der Türkei wie Frau Demrial davon sprechen, dass das Volk die Macht an sich gerissen habe, wenn dort zehntausende von Soldaten, Richtern, Lehrer und Journalisten in Gefängnisse geworfen werden? Dieser Sprachgebrauch erinnert mich eindeutig an den zwar demokratisch gewählten aber inzwischen eindeutig autokratische  und diktatorische Züge zeigenden Präsidenten Recep Tayyip Erdogan“, sagte Hartmut Honka.

Hartmut Honka hält es für unerlässlich, dass Frau Demiral ihre Worte in der Frankfurter Rundschau zurücknimmt. Andernfalls müsse die Vorsitzende des Kreisausländerbeirates Olga Lucas Fernandez die Reißlinie ziehen. Alles andere wäre eine Belastung für die weitere Arbeit des Kreisausländerbeirates. Hartmut Honka: „Ich kann mir kaum vorstellen wie vor dem Hintergrund der Anschuldigungen von Frau Demiral gegen die deutsche Presse, dass in Deutschland in der Nacht des Putsches „viele Falschmeldungen“ kursiert seien eine offene Zusammenarbeit mit den politischen Gremien des Kreises Offenbach möglich sein soll. Diese Vorwürfe muss Frau Demiral definitiv zurücknehmen.“

Der CDU-Politiker hält die Aussage von Frau Demiral, dass sie es gut fände, dass Recep Tayyip Erdogan Deutschland die Stirn zeige vor dem Hintergrund ihrer Arbeit in der Pro Arbeit für den Kreis Offenbach für unmöglich. „Frau Demiral arbeitet für den Kreis Offenbach und damit für einen Teil der Verwaltung unseres Landes und zugleich findet sie es gut, was dieser autokratische und diktatorische Präsident in seinem Land im Moment anrichtet. Dies lässt ihn mir schon die Frage aufkommen, welchem Land Frau Demirals Loyalität gilt? Der Türkei, deren Staatsangehörigkeit sie besitzt oder Deutschland, dem Land in dem sie lebt und für das sie arbeitet. Frau Demiral mag wie sie sagt der Meinung sein, dass die Türkei eine starke Hand braucht. Doch von einer türkischen Staatsangehörigen als Mitarbeiterin der öffentlichen Verwaltung in Deutschland erwarte ich eine andere Haltung zu den grundlosen Massenverhaftungen in der Türkei. In einer demokratischen und humanistischen Gesellschaft ist „eine starke Hand“ eindeutig fehl am Platz. Für mich sind dies Worte, wie ich sie von Herrn Erdogan und seiner AKP erwarte. Von einer Mitarbeiterin einer deutschen Verwaltung erwarte ich eindeutig eine andere Haltung und daher einen sofortigen und vollständigen Widerruf dieser Aussagen“, sagte Hartmut Honka abschließend.

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