Ersatzplanung für Nord-Ost-Umgehung von Darmstadt darf kein Problem für Offenthal oder Langen werden

Auf Grund aktueller Informationen warnt der direktgewählte CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Honka vor den jüngsten Ideen für einen Ersatz der gescheiterten Nord-Ost-Umgehung Darmstadts. „So sehr ich die Wünsche der Menschen im Landkreis Darmstadt-Dieburg nach einem vernünftigen Anschluss an die A 5 verstehen kann, so sehr beunruhigen mich die jüngsten Ideen für einen Ersatz für die gescheiterte Nord-Ost-Umgehung Darmstadts. Die hierfür möglichen Korridore führen fast ausnahmslos direkt auf die B 486 bei Offenthal. Diese Straße ist jedoch bereits heute so stark ausgelastet, dass ich davon ausgehe, dass sie zusätzlichen Verkehr aus dem Süden in Richtung Westen nur mittels eines Ausbaus verkraftet“, so Hartmut Honka.

Wie der CDU-Politiker weiter sagte, sei die B 486 im Bereich zwischen Langen und Offenthal nach den Verkehrszahlen fast genauso stark belastet wie die nahe gelegene A 661. „Wer sich die B 486 im Bereich der Nordumfahrung Langen ansieht, sieht täglich lange Autokarawanen. Der dringend notwendige Ausbau in Richtung A 5 lässt zudem immer noch auf sich warten. In dieser Situation auch noch zusätzlichen Verkehr aus Richtung Süden auf diese Straße zu bringen halte ich für falsch. Ich werde die aktuellen Überlegungen sehr genau begleiten und meine Bedenken vortragen. Eine Lösung zu Lasten der Menschen in Offenthal und Langen, wird es mit mir nicht geben. Es waren SPD und GRÜNE in Darmstadt, die bereits vor Jahren durch den Ausbau der B 26 mit zwei statt vier Spuren eine Lösung vor der eigenen Haustür verhindert haben. Eine Lösung vor unserer Haustür darf es jetzt aber auch nicht geben“, sagte Hartmut Honka abschließend.

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