Hartmut Honka fordert rechtliche Regelung für „Eltern-Kind-Parkplätze“

Der direktgewählte CDU-Landtagsabgeordnete Hartmut Honka fordert eine rechtliche Regelung von „Eltern-Kind-Parkplätzen“. „Die meisten öffentlichen Diskussionen um Familien drehen sich allein um finanzielle Aspekte. So wurde vor noch nicht all zu langer Zeit der Bericht der Bundesregierung über insgesamt 156 familienpolitischen Leistungen vorgelegt. Bei all diesen Diskussionen werden jedoch meist die konkreten und vor allem einfachen Hilfen vergessen. Gerade für Eltern mit Kleinkindern sind dies in meinen Augen Parkplätze, die durch eine größere Breite das Ein- und Ausladen kleiner Kinder erleichtern und die auf Grund einer speziellen Kennzeichnung auch freigehalten werden müssen“, sagte Hartmut Honka.

Dem CDU-Politiker, selbst zweifacher Familienvater, schwebt dabei eine Kennzeichnung und Größe von Eltern-Kind-Parkplätzen analog zu Parkplätzen für behinderte Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, wie sie in § 45 Abs. 1b Nr. 2 StVO geregelt ist, vor. „Breitere Parkplätze erlauben es Eltern ihre Kinder ein und aussteigen zu lassen, bzw. ein- und auszuladen ohne die ganze Zeit danach schauen zu müssen, das Nachbarauto nicht zu beschädigen. Einige Unternehmen haben bereits solche Parkplätze eingerichtet. Doch da die Benutzung nicht rechtlich geregelt ist, kann dort jeder ohne Risiko parken. Nach meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen werden diese Parkplätze daher meist von Autofahrern benutzt, die keine Kinder dabei haben. Die gute Idee der Unternehmer wird durch die Ignoranz der anderen Verkehrsteilnehmer somit leider sabotiert“, so Hartmut Honka weiter.

Der Landtagsabgeordnete hat sich daher in zwei Briefen an den Hessischen Sozialminister Stefan Grüttner und den Hessischen Minister für Wirtschaft, Verkehr, Energie und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir gewendet. Darin hat er den beiden Ministern seine Idee dargelegt und um Unterstützung in Form einer Initiative der Landesregierung im Bundesrat gebeten. „Der Nachweis der Berechtigung auf einem Eltern-Kind-Parkplatz parken zu dürfen sollte so unbürokratisch wie möglich erfolgen. Daher sollte das Standesamt den Eltern zusammen mit der Geburtsurkunde eine Bescheinigung übersenden, die die Benutzung der Eltern-Kind-Parkplätze bis zum 6. Geburtstag des Kindes gestattet. Ein einfacher Zettel und etwas breitere Parkplätze könnten damit das Leben vieler Eltern mit ihren Kindern enorm vereinfachen“, zeigt sich Hartmut Honka überzeugt.

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2 Gedanken zu „Hartmut Honka fordert rechtliche Regelung für „Eltern-Kind-Parkplätze“

  1. Thomas Schüller

    Guten Tag Herr Honka,

    ich hinterlasse heute einen Kommentar, der nichts zu der
    von Ihnen angeprochenen Thematik (Eltern-Kind Parkplätzte) sagt.

    Dafür habe ich 2 Gründe:

    1. Sie e Herr Honka haben ein Demokratieptoblem (wie so viele in der CDU)
    und werden wahrscheinlich auch diesen Komentar nicht freigeben,
    so wie Sie meine früheren Kommentare nicht freigegeben haben.

    2. Ist das hieige Them nicht so weltbewegnd,
    ich engaiere mich lieber für Eltern, die sich kein Auto leisten können
    (was m.E. viel umweltfreundlicher und kndgerechter wäre)

    Sinnvolle wäre es den RMV für junge Familien deutlich preswerter zu machen
    bzw. diesen Verbund und seine Tarife für alle Menschen leichter annhembar zu gestalten,
    als dass Autos noch mehr Paltz weggnehmen, den wir für Kinderwagen besser gebrauchen könne, als für dicke Wohlstands-Autos.

  2. Thomas Schüller

    Hallo Herr Honka,

    schön dass diesesmal mein Kommentar freigeschaltet wurde.
    Darin erkenne ich eine demokratische Handhabe.

    Da lohnt sich nun auch ein der Sache dienlicher Kommentar:

    Von mir aus kann man diese Idee mit den Elter-Kind Parkplätzen
    mit aufnehmen und soclhe Parkplätze mögilchst ohne bürokratischen Aufwand einrichten.
    Den Versiuh ist das wert. Kostst dann wenig und bringt hoffentlich was.

    Ich bin aber für weitergehende sozial gerechte Modelle,
    die auch für die Eltern taugen, die sich kein Auto leisten können
    (solche gibt es nämlich auch).

    Z.B. eine kostenfreie Mitfahrt in den öffentlichen Verehrsmitteln des Nahverkehrs für
    Eltern/Großeltern inn Begelitung ihrer Kinder/Großkindern

    Besser fände ich gleich einen fahrkartenfreien Nahverkehr,
    um die Bürokratie zu begrenzen. Mit einem solchen könnten die nicht unbeträchlichen Kosten für
    den Fahrtscheinverkauf ( sind eh nur meist noch Automaten) eingespart werden und das gesparte Geld könnte in den Service gesteckt werden, klare Vorteile: Beratung von Kunden, bessere Zugaufsichten, Unterstützung von Senioren oder Familien mit Kindern, Menschen mit sonstigen Handycaps).
    Das hätte mehr Sexappeal als mit schelcht bezahlten Hilfskräften Jagd auf die wenigen Schwarzfahrer zu machen, die es evtl. noch (vermutlich notgedrungen) gibt.

    Natürlich muss der ganze Spaß finaziert werden, aber ich bin nzuversichtlich, dass das volkswirtschafltich abgebildet werden kann. Die gesparten Fahrgelder fießen dann an anderer Stelle in die Volkswirschaft und komen damit direkt mit dem üblichen Schupf dem Staatshaushalt zu gute.
    Zudem wäre möglcihereise die Bürgerschaft eher bereit für einen solch sozial- und umweltverträglchen Nahverlehr Steuern zu zahlen, als das heillose Gegeneinander von übervollen Strassen und einem schlecht funktionierenden ÖPNV zu subventionieren.

    Viele Grüße, Thonas Schüller

Kommentare sind geschlossen.