Hartmut Honka kritisiert Anschaffung von Burkinis durch die Bäderbetriebe Dreieich

Der direktgewählte Landtagsabgeordnete Hartmut Honka kritisiert die Anschaffung von 12 Ganzkörperbadeanzügen, so genannten Burkinis, durch die Bäderbetriebe Dreieich. „Die in der vergangenen Woche bekanntgewordene Anschaffung von Burkinis durch die Bädertriebe Dreieich sind in meinen Augen das absolut falsche Zeichen für einen öffentlichen Bäderbetreiber. Es verwundert mich auch nicht, dass es bisher zu nur ganz wenigen Ausleihen gekommen ist. Denn liberale und moderne Muslimas benötigen diese  Ganzkörperverhüllung zum schwimmen nicht“, sagte Hartmut Honka.

Der CDU-Politiker hält den Kauf von Burkinis von einem kommunalen Bäderbetrieb definitiv auch nicht für ein Willkommenszeichen. Vielmehr zeige diese Zeichen in Richtung eines rückständigen Geschlechterbildes in dem sich Frauen nur verschleiert in der Gesellschaft zeigen dürfen – wenn überhaupt. Hartmut Honka: „Der Kauf der Burkinis durch die Bäderbetriebe Dreieich mag gut gemeint gewesen sein, gut gemacht war er definitiv nicht. Quasi nebenbei wirft dieser Kauf eine Menge von Fragen aus: Was ist mit Badehosen, Badeanzügen oder gar Bikinis? Stehen diese auch zur Ausleihe zur Verfügung? Wenn nein, wie rechtfertigt man bei den Bäderbetrieben diese Diskriminierung?“

„Gerade in einer Zeit, in der wir in der Türkei und damit quasi vor unser Haustür erleben wie in einem islamischen Land Grundrechte von Menschen in unbegrenzter Zahl mit den Füßen getreten werden, müssen wir als aufgeklärte und humanistische Gesellschaft für unsere Grundwerte eintreten. Dazu gehört die Gleichberechtigung von Männern und Frauen und damit auch von Muslimen und Muslimas. Wer dies anders sieht, der kann dies gerne tun. Einen Platz in unserer Gesellschaft kann und darf er damit auf keinen Fall finden“, sagte Hartmut Honka abschließend.

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